Hypalon / CSM
Vorläufige Version. Zur Vernehmlassung freigegeben

Hypalon® (allgemein "chlorsulfoniertes Polyethylen", Kunststoff-Abkürzung CSM) wird als Abdeckung von Hallen und Dächern, aber auch als Dichtung von Wasserreservoirs verwendet. Früher hatten Hypalon-Folien auf der Unterseite einen Asbestkarton, ähnlich den Cushion-Vinyl-Bodenbelägen. Die Produktion solcher Dichtungsfolien mit Asbest erfolgte nur während wenigen Jahren. Davor und danach sind Hypalonfolien asbestfrei. Der Name "Hypalon" ist geblieben.

Normale Nutzung

Bindungsart Asbest: schwachgebunden.

Da Hypalon nicht im Innern des Gebäudes verwendet wurde, besteht keine Gefährdung von Nutzern.

Umbau / Rückbau

Die Faserfreisetzung beim Rückbau/Entfernen kann hoch sein. Oranger bis Roter Bereich.

Das Material muss beprobt werden.

Beproben

Wenig Proben sind ausreichend, da es sich um ein homogenes Material handelt. Der Asbestrücken ist auch von Auge gut erkennbar. Es muss darauf geachtet werden, dass der Dachaufbau auf die ganze Tiefe beprobt wird, da es sich oft um mehrschichtige Anwendungen handelt. Siehe auch Angaben für Bitumen-Dichtungen.

  • Demontieren und Rückbau im Freien (nass, ohne Einhausung): Oranger Bereich: instruierte Handwerker gemäss Suva-Merkblatt 84047:
  • Rückbau in Innenräumen (z.B. Zelt-Einhausung): Roter Bereich: Suva-anerkannte Sanierungsfirma.

Deponie Typ E.

(Hinweis: Aufgrund des hohen organischen Gehalts der Kunststoff-Beläge ist die Entsorgung in eine Deponie Typ E eigentlich nicht VVEA-konform. Beim BAFU wird daher z.Z. eine Entsorgung via KVA geprüft. Ein abschliessender Entscheid über den zulässigen Entsorgungsweg seitens BAFU ist mit der VVEA-Vollzugshilfe "Asbest" zu erwarten).

Photos
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